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14.10.2012

13 Erste Dreharbeiten zur Kulturgeschichte der Tasteninstrumente

Kameramann Björn Detre vor dem goldenen Cembalo Michele Todinis im Metropolitan Museum New York.

Sofern Tasteninstrumente irgend eine Form künstlerischer Gestaltung aufweisen bedarf es des Films, um ihre bimediale künstlerische Aussage überhaupt vermitteln zu können. Analog zu einer Oper, deren Libretto man nur kennt, allein die Musik oder nur das Bühnenbild, erhält man ansonsten nur Zugang zur halben Wahrheit. Todini präsentierte sein Instrument in einem eigens eingerichteten Theater nahe der Piazza Navona in Rom, dabei drehte sich alles um Ovids Geschichte von Polyphem, Acis und Galathea. Es steht stellvertretend für eine Reihe von Instrumenten mit direktem Bezug zur Oper.